Sanierung der Schlosskapelle in Kromsdorf

BauherrGemeinde Kromsdorf
Platz der Demokratie 47
99441 Kromsdorf
Leistungszeitraum2002 - 2003
Technische Daten  
Hauptnutzfläche100 m²
Heizlast21 kW
Gesamtbaukosten250.000 €
Kosten TGA12.000 €
Leistungsphasen1 - 8
Leistungen Heizung - Fußbodenheizung & Anschluss an Bestand

Kurzportrait

Das malerische Renaissanceschloss, ließ 1580 Georg Albrecht von Kromsdorf, errichten. Es liegt in unmittelbarer Nähe zur Stadt Weimar. Der angrenzende, 1660 von Johann Theodor Mortaigne  angelegte, Schlossgarten ist in seiner Gestaltung nördlich der Alpen einmalig. Die Mauer des quadratischen Parks enthält Nischen mit 62 Sandsteinbüsten, die vom 16. bis ins 19. Jh. angefertigt wurden. Sie stellen neben Kaisern, Königen und Fürsten der Neuzeit wie Karl V. oder Ludwig XIV., auch Figuren der Antike dar.

Nachdem das Schloss 1806 von den Franzosen nach der Schlacht von Jena und Auerstedt zerstört und ausgeraubt wurde, nahm sich erst Großherzog Karl Friedrich von Sachsen-Weimar um 1830 des Schlosses an. Seine Frau, die Großherzogin Maria Pawlowna, verlebte hier schöne Stunden. Ihrem Engagement ist der Promenadenweg zwischen den Schlössern Tiefurt und Kromsdorf zu verdanken. Das Schloss befindet sich heute im Besitz der Gemeinde und entwickelte sich in den vergangenen Jahren unter dem Engagement des Fördervereins zu einem attraktiven Begegnungs- und Kulturzentrum für den Raum Weimar.

IPH war mit der Planung der Haustechnik in der unmittelbar angrenzenden Schlosskapelle beauftragt. Die Aufgabenstellung des Bauherrn bestand darin, die vorhandene Heizung mit Plattenheizkörpern zu ersetzen durch eine Beheizung mit besserer Behaglichkeit und Wahrung des historischen Charakters. Das wurde mit einer Fußbodenheizung erreicht, die über die Bestandsanlage des Schlosses versorgt wird. 

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