Kurzportrait
Der Weimarer Van-de-Velde-Bau wurde am 5. Februar nach zwei-jähriger Sanierung an die Bauhaus-Universität Weimar übergeben. Damit wurde nicht nur ein einmaliges Architekturdenkmal zurück-gewonnen, sondern auch ein wesentlicher Teil des UNESCO-Welt-Kulturerbes der Stadt Weimar wieder hergestellt. Die vom Land sanierte ehemalige Kunstgewerbeschule zählt zu den wichtigsten Bauten des belgischen Architekten in Weimar. In den Räumlichkeiten soll nun die Fakultät Gestaltung der Universität untergebracht werden. Das Gebäude ist seit den 1950er Jahren immer wieder umgebaut worden. Außerdem war es teilweise von Hausschwamm befallen gewesen. Die Sanierungsarbeiten sollten nach historischen Plänen in die "ursprüngliche Qualität" des 1905 bis 1906 errichteten Gebäudes wieder sichtbar gemacht werden. Der Bau habe 1996 zusammen mit dem Hauptgebäude der Bauhaus-Universität Weimar, dem Ateliergebäude "Prellerhaus" sowie demBrendelschen Atelier den Weltkulturerbestatus erhalten. In diesem Gebäudeensemble gründete Walter Gropius 1919 das Staatliche Bauhaus Weimar. Im Rahmen der Sanierung wurde unser Büro mit der Planung und Bauüberwachung Technischen Gebäudeausrüstung beauftragt, was auf Grund der "historischen Bausubstanz" und der Verwirklichung der Aufgabenstellung der Architekten, hinsichtlich einer "unsichtbaren Technik", eine große Herausforderung darstellte.










