Wiedereröffnung des Kunsthauses Wiesbaden

Am 6. September 2025 öffnete das Kunsthaus Wiesbaden nach 8-jähriger Bauzeit seine Pforten. 

14 Künstlerinnen und Künstlern öffneten Ihre Ateliers.

Das zweigeschossige Kunsthaus Wiesbaden aus der Gründerzeit wurde 1863 als Grundschule nach Plänen des Architekten Philipp Hoffmann erbaut. Von 1919 an wurde das Gebäude als Handwerker- und Kunstgewerbeschule genutzt. Daraus entwickelte sich die renommierte Werkkunstschule der Hochschule RheinMain. Seit 1988 befindet sich das Gebäude in der Verwaltung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden und dient als Ausstellungs- und Veranstaltungsort Kunstschaffenden mit regionalem und internationalem Bezug.

Das Kunsthaus erhielt eine Innen- und Außensanierung in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege.

IPH Selzer war mit den Leistungsphasen 1-8 nach HOAI für die Gewerke Heizung, Lüftung und Sanitär beauftragt. 

Die Maßnahmen umfassten die komplette Erneuerung des Trink- und Abwassernetzes sowie dezentrale Warmwasserbereitung. Zur Schaffung eines optimalen Raumklimas wurden ein nachhaltiges Heizdeckensystem in Lehmbauweise, eine Wandheizung im Treppenhaus sowie eine Fußbodenheizung in der Aula installiert. Ergänzend erfolgte der Einbau einer neuen, effizienten RLT-Anlage mit Heiz-, Kühl- und Befeuchtungsfunktion für die Aula.